Ungewöhnlicher Gast

Ich wollte gestern die U-Bahn gar nicht benutzen. Ich war mit dem Bus unterwegs und musste in Preungesheim umsteigen. Dort fielen mir beinahe die Gläser aus der Brille, als ich folgenden Zug am Bahnsteig stehen sah:

U2-Wagen in Preungesheim

U2-Wagen in Preungesheim

Der Museumszug hat im Rahmen einer Sonderfahrt der Historischen Straßenbahn Frankfurt die Endhaltestelle in Preungesheim erreicht. Als Linienfahrzeug kam er niemals an diesen Ort, denn auf der U5 wurde schon immer der P-Wagen eingesetzt. Ich habe mich sehr gefreut!

Wartezeit

Wenn ich am Abend mit der S-Bahn am Frankfurter Berg ankomme, muss ich je nach Uhrzeit entweder lange (10 Min.) oder sehr lange (16 Min.) auf den Bus der Linie 27 warten. Manchmal lohnt sich die Warterei sehr, wenn z.B. der Mond sein Licht auf die Umgebung wirft und eine magische Stimmung verbreitet.

Der Mond über dem Frankfurter Berg

Der Mond über dem Frankfurter Berg

Frühling

Sissi betrachtet die Vögel im Kirschbaum

Sissi betrachtet die Vögel im Kirschbaum

Der Frühling ist da, wenn die Katze nicht mehr auf die Meisenknödel guckt, sondern auf die Vögelchen im Kirschbaum schauen kann. De wiederum erfreuen sich an den Blüten und genießen dieselben!

Adieu P-Wagen

Abschiedsschild

Abschiedsschild

Dieses Schild habe ich am Montag hinter der Windschutzscheibe eines Zuges der Linie U5 gefunden. Gestern, am 28. März 2016, endete eine Ära im Frankfurter U-Bahn und Straßenbahnbetrieb. Die letzte Linie, die planmäßig mit P-Wagen gefahren wurde, hat die uralten Fahrzeuge verloren.

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Katzenkino

Meise beim Mittagessen

Meise beim Mittagessen

 

Wenn Sissi auf der Fensterbank des Küchenfensters liegt, schläft sie meistens. Das ist auch gut so, denn manchmal würde sie einen großen Appetit oder zumindest Spieltrieb entwickeln, wenn sie wach wäre.

Ich habe diesen Winter drei Meisenknödel vor dem Küchenfenster aufgehängt. Die werden auch gut angenommen, jedenfalls von den Blaumeisen. Eine Kohlmeise habe ich nur einmal gesehen. Die Tauben trauen sich nicht auf meine Fensterbank.

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Engstelle (Fortsetzung)

Heute früh wagte ich meinen Augen kaum zu trauen. Die Rolltreppe, die ich noch in der letzten Woche genutzt habe, ist nun mit Platten verkleidet. Dafür ist die Rolltreppe, die in den letzten Monaten gesperrt war, wieder geöffnet. Nun kann ich das neue Design in seiner ganzen Pracht bewundern.

Rolltreppe zu Gleis 101/102 mit neuer Dekoration

Rolltreppe zu Gleis 101/102 mit neuer Dekoration

Im Prinzip ist die neue Dekoration bei Gleis 101/102 so eine Art Stadtplan von Frankfurt. Den Main kann ich gut erkennen, ebenso das Hafenbecken des Osthafens.

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Engstelle

Vor einigen Monaten begannen Handwerker, zwei der vier Rolltreppen, die am Hauptbahnhof von der S-Bahn in die B-Ebene führen, mit Rigips-Platten zu verkleiden. Bzw. vier der acht Rolltreppen, denn die S-Bahnstation hat zwei Bahnsteige. Hier der Blick nach unten auf der Seite von Gleis 103/104.

Für die Fahrgäste ist es eng.

Für die Fahrgäste ist es eng.

Seit jenem Tag ist es ein wenig eng auf der Rolltreppe. Oft steht eine der Rolltreppen still, dann müssen die Fahrgäste laufen. Das Treppenhaus mit der normalen Treppe ist keine Alternative, denn das Treppenhaus ist bewohnt.

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Kollektivstrafe

Blick auf den Taunus vom Sitzplatz in 11H

Blick auf den Taunus vom Sitzplatz in 11H

Am 6. Februar 2016 fand das Spiel von Eintracht Frankfurt gegen den VfB Stuttgart statt. Aufgrund verschiedener Ereignisse in den Spielen gegen Aue (Pokal) und Darmstadt (Liga) fällte das Sportgericht des DFB ein Urteil, das nicht wirklich fair ist. Der Stehplatzbereich (Block 40) bleibt im Spiel gegen Stuttgart leer, die Karten sind ungültig. Deswegen musste ich mich um eine Ersatzkarte bemühen – ich erhielt zwei Karten für Block 11H (Reihe 19) für günstige 28 €. Dafür bekam ich erstmals aus dem Waldstadion einen guten Blick auf den Taunus.

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Montag. Manchmal…

Manchmal freue ich mich besonders, dass ich mit Bus und Bahn zur Arbeit fahre. Besonders an solch kalten Wintertagen, wie wir sie nicht so oft haben. Auf dem Weg zur Arbeit beneide ich diejenigen nicht, die erst einmal ihre Autos freikratzen dürfen. Bei Minusgraden. Echt unangenehm.

Der Winter ist da!

Der Winter ist da!

Diese Menschen tun mir so leid, ich vergesse beinahe, dass heute ein Montag ist und ich auf dem Weg zur Arbeit bin.

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